Zielvereinbarung als Führungsinstrument – S&P Führung

In Ihrem Führungsalltag geht es täglich um Ziele, die erreicht werden müssen. Ob im Rahmen eines Beurteilungsgesprächs, bei der Delegation von Aufgaben, am Anfang und Ende eines Kritikgesprächs oder einfach zum Abschluss einer Teambesprechung. Ziele sind Soll-Größen, mit denen ein Ist-Zustand verglichen wird. Ziele informieren, motivieren, sie ermöglichen Erfolgserlebnisse.

Sind die Ziele einer Tätigkeit bekannt, so weiß der einzelne Mitarbeiter, woran er gemessen wird und worauf er sich einzustellen hat. Gerade bei vielschichtigen Aufgaben mit konkurrierenden Zielen ist dies besonders wichtig.

 

Ziele definieren – Zielvereinbarung als Führungsinstrument – S&P Führung

Bevor Sie auf ein Ziel hinarbeiten können, müssen Sie es klar definieren. Das gilt für Projekte genauso wie für Zielvereinbarungen mit Mitarbeitern.

Jedes Ziel hat vier Dimensionen:

  • Sinn/Zweck: Wozu soll das Endergebnis dienen? „Wozu“ hilft Ihnen, das weitere Handeln im Sinne der Zielerreichung zu fokussieren.
  • Endergebnis: Welches Ergebnis soll bis … erreicht werden? „Endergebnis“ heißt Klarheit, was konkret geleistet werden soll.
  • Beteiligte/Kunde: Für wen tun wir das? „Für wen“ hilft, die Bedürfnisse des Auftraggebers bzw. Kunden im Blick zu behalten.
  • Kriterien: Woran wird das Ergebnis gemessen? „Kriterien“ bieten nachvollziehbare und messbare Bezugsgrößen.

 

Mitarbeiter mit Zielen führen - S&P Führung

 

Das Zielvereinbarungsgespräch – Zielvereinbarung als Führungsinstrument – S&P Führung

Das Zielvereinbarungsgespräch sollte in einer entspannten und störungsfreien Atmosphäre geführt werden. Starten Sie mit einem positiven Einstieg in das Gespräch. Beschreiben Sie die Ziele, die Ihnen vorgegeben sind. Das erleichtert dem Mitarbeiter, den Gesamtzusammenhang zu verstehen, und verdeutlicht ihm, dass sein Arbeitseinsatz nötig ist, um die festgelegten Ziele zu erreichen und somit zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Vereinbaren Sie mit jedem Mitarbeiter individuell angemessene Ziele. Legen Sie die Messlatte nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig: Nur herausfordernde, aber realistische Ziele wirken motivierend.

 

Ziele in Einklang bringen – Zielvereinbarung als Führungsinstrument – S&P Führung

Das Arbeiten mit Zielen erfordert all Ihre Kommunikationsfähigkeiten. Denn es gilt –bisweilen abstrakte – Ziele von Unternehmen, Organisation oder Abteilung allen Mitarbeitern zu kommunizieren. Dabei geht es nicht nur darum, das alle die Ziele kennen, sondern auch darum, dass jeder Mitarbeiter in der Lage ist, die vorgegebenen Ziele mit seinen persönlichen Zielen abzustimmen.

Wichtig hierfür ist:

  • Die Unternehmensziele und die Ziele der Abteilung sollten allen Mitarbeitern im gleichen Maße und vorab zur Verfügung stehen.
  • Zudem ist es gut, wenn die Schwerpunkte der Abteilung für alle klar sind. Dann können sich die Mitarbeiter sinngemäß ihre persönlichen Ziele überlegen. Zudem soll der Mitarbeiter in das Zielvereinbarungsgespräch mit eigenen Vorschlägen kommen.

So sollten Sie Ziele formulieren – Zielvereinbarung als Führungsinstrument – S&P Führung

Die besten Ziele sind positiv formuliert und in einer Sprache, als wären sie schon erreicht. Und sie sind anspruchsvoll, motivierend und herausfordernd – denn nur dann ist ein Arbeiten im Flow-Kanal möglich. Handeln Sie bei der Zielvereinbarung mitarbeiterbezogen: Eine im Kern durchaus vergleichbare Aussage kann bei einem Mitarbeiter als hilfreich empfunden werden, für einen anderen Mitarbeiter destruktiv und demotivierend wirken. Ziele sollten genau und konkret formuliert sein: Je eindeutiger Ihre Zielvorgabe ist, desto mehr Orientierungs- und Handlungssicherheit geben Sie Mitarbeitern.

  • Ziele müssen messbar sein: Die Messbarkeit bei Leistungszielen ist einfach. Bei qualitativen Zielen wird es schwieriger. Diese machen Sie messbar, indem Sie Kriterien formulieren, die erfüllt sein müssen, damit das Ziel als erreicht gilt. Wenn Sie beispielsweise die interessantere Gestaltung der Internetseiten vereinbart haben, kann eine Steigerung der Zugriffszahlen auf Ihre Homepage um eine bestimmte Prozentzahl ein Kriterium sein. Oder Sie umschreiben den Endzustand bezüglich Quantität, Qualität und Zeit.
  • Ziele dürfen nicht miteinander kollidieren: Jedes neue Ziel, das Sie mit Ihrem Mitarbeiter vereinbaren, benötigt eine gewisse Zeitkapazität. Mit neuen Zielen können Kollisionen mit bereits bestehenden Zielen entstehen. Erarbeiten Sie mit Ihrem Mitarbeiter eine Gewichtung der Ziele und entwickeln Sie Hierarchien.
  • Ziele sollen anspruchsvoll, aber erreichbar sein: Passen Sie das Schwierigkeitsniveau der Ziele dem einzelnen Mitarbeiter an und formulieren Sie die Ziele dann anspruchsvoll und herausfordernd.
  • Ziele sollten aus eigener Kraft erreichbar sein: Vereinbaren Sie nur Ziele, die der Mitarbeiter aufgrund seiner eigenen Fähigkeiten und Befugnisse erreichen kann.

 

Worauf Sie achten sollten – Zielvereinbarung als Führungsinstrument – S&P Führung

Formulieren Sie in der Ich-Form: Formulieren Sie die Ziele immer aus der Perspektive desjenigen, der sie erreichen soll. Durch die Ich-Form wird klar und deutlich ausgedrückt, dass Ihr Mitarbeiter für die Zielerreichung verantwortlich ist.

Formulieren Sie positiv: Vermeiden Sie in den Zielvereinbarungen alle negativen Formulierungen. Statt: „Ich komme nicht mehr zu spät“, formulieren Sie: „Ich komme ab morgen pünktlich“.

Formulieren Sie in der Gegenwart: Durch die Formulierung im Präsens bekommt das Ziel einen anderen Zugang zur Motivation. Es rückt nicht mehr in weite Ferne. Der Nutzen, der durch das Ziel bewirkt wird, liegt greifbar nahe.

 

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