Der Reifegrad: Wo stehen Team oder Abteilung?

 

Organisationen durchlaufen Entwicklungen ähnlich denen der Natur. Das Bewusstsein, in welcher Entwicklungsstufe das eigene Unternehmen oder die Organisationseinheit steht, ist hilfreich für das Verständnis der wichtigen inhaltlichen Themen im Bereich der Organisations- und Personalentwicklung.

Der Reifegrad: Wo stehen Team und Abteilung?

 

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Wachstumsphasen, Herausforderungen an Führung und Lösung – Der Reifegrad: Wo stehen Team oder Abteilung?

Wann immer eine Organisation, ein Team oder ein Projekt einen signifikanten Entwicklungsschritt macht, sind drei Phasen zu durchlaufen: die Wachstumsphase, die daraus resultierenden Herausforderungen an die Führungskraft und schließlich deren Lösung.

Wichtige Fragen dazu sind:

  • Wo bewegen Sie sich mit Ihrem Team?
  • Wohin soll sich das Team entwickeln?
  • Kennt Ihr Team dieses Ziel?
  • Was würde sich verändern, wenn Sie ein Bewusstsein dafür schaffen?
  • Was können Sie dafür tun?

Akzeptieren Sie, dass man keine der Phasen überspringen kann. Aber man kann sie aktiv gestalten und darüber hinaus auch verkürzen.

Wachstumsphase – Der Reifegrad: Wo stehen Team oder Abteilung?

  • Informelle Kommunikation und Organisation, große Freiräume für Mitarbeiter
  • Funktionale Organisation, Spezialisierung von Arbeitsplätzen, Hierarchie
  • Einführung einer Organisationsstruktur
  • Einführung von Planungs- und Kontrollsystemen

Herausforderungen an Führung – Der Reifegrad: Wo stehen Team oder Abteilung?

  • Zunehmende Kapazitäten und Mitarbeiterzahl, fehlende administrative Systeme
  • Direkte Führung komm an Grenzen
  • Bürokratie, Formalismen ersticken Individualität

Lösung – Reifegrad – Der Reifegrad: Wo stehen Team oder Abteilung?

  • Verstärktes Delegieren
  • Spezielle Koordinationsmethoden
  • Matrixähnliche Struktur

Orientierung hierbei geben zum Beispiel das Capability-Maturity-Modell und die gelebte Unternehmenskultur

Das Capability-Maturity-Modell – Reifegrad

  • Grundebene: Es gibt keine Prozesse oder Projekte. Die Umsetzung hängt am jeweiligen Mitarbeiter.
  • Wiederholbarkeit: Aufgrund von Erfahrungen wird ein Vorgehensmodell festgelegt. Ziele, Termine und Vorgehen werden geplant und Kosten geschätzt. Es gibt einen Soll/Ist-Vergleich.
  • Definierte Ebene: Standardprozesse sind dokumentiert und eingeführt. Mitarbeiter werden geschult. Prozess und Projekte sind transparent und überprüfbar.
  • Lenkbare Ebene: Es existiert ein Qualitätsplan für Prozesse und Projekte. Produktivität und Qualität werden gemessen und analysiert. Ein Risikomanagement ist etabliert. Die Vorhersagbarkeit ist sehr gut.
  • Optimierung: Das ganze Unternehmen verbessert laufend seine Prozesse. Konsequente Auswertung der Erfolgsfaktoren und Fehleranalysen.

Der Reifegrad: Wo stehen Team oder Abteilung?

Was genau ist Unternehmenskultur?

Unternehmenskultur ist der gewachsene Bestand einer Organisation aus drei Bereichen:

  • Grundlegende Annahmen wie gemeinsame Vorstellungen über die Umwelt, die Erfassung der Realität, die Natur des Menschen oder Verhaltensorientierungen
  • Werte und Normen, die das Verhalten aller Mitarbeiter unsichtbar und zum Teil unbewusst steuern
  • Zeichen und Symbole als Ausdruck und Identifikationsmuster für die Werte und Normen.

Dieser Bestand an Basisannahmen, das heißt die Grundlage der Unternehmenskultur, lässt sich nicht schnell ändern. „Kulturänderungen“ sind deshalb nur über einen längerfristigen Prozess möglich.

Welche Kultur haben Sie?

  • Familienkultur: Tradition wird gefördert, Gründergeschichte ist wichtig, es gibt eine klare Rollenverteilung und feste Strukturen
  • Starkultur: Individualismus steht im Vordergrund, es gibt viele Freiheiten
  • Netzwerkkultur: Kommunikation und Eigeninitiative sind wichtig, hohes Vertrauen in Mitarbeiter
  • Hierarchiekultur: Es gibt viele Ausführende, Rollen und Abgrenzungen sind deutlich
  • Personen- und Ergebnisorientierung: Welche Werte sind höher, das harmonische Miteinander oder das erfolgreiche Resultat?
  • Dynamik oder Beständigkeit? Wird eher formal oder chaotisch vorgegangen?

Widmen Sie Kulturthemen viel Aufmerksamkeit. Sie haben einen großen Einfluss, lassen sich aber nur sehr langsam verändern.

 

Führung – Kommunikation – Teamentwicklung

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